Fettniveauregelgerät

Fett auf, dadurch verringert sich der Fettspiegel in
der Fettbackanlage.
Das Niveauregelgerät gleicht diesen Fettverlust aus
und kann gleichzeitig zum Aufschmelzen von Fett-
blöcken eingesetzt werden. Die ursprüngliche
Konstruktion wurde überarbeitet und dahingehend
geändert, dass sich keine Einbauten mehr im Vor-
ratsbehälter befinden. Die Erwärmung des Fettes
erfolgt über eine Heizung in einem Doppelmantel.
Zur Verringerung der Wärmeabstrahlung ist das
Gerät mit einer Isolierung ausgerüstet. Die Füll-
standskontrolle erfolgt über eine Wägezelle.
Das Gerät ist in zwei Größen entsprechend der
Anlagengröße lieferbar. Selbstverständlich
ist eine Nachrüstung bestehender Anlagen
möglich.
Kombinierte Tuchaufgabe

band für Tücher mit anschließender Übergabe
der Teiglinge auf ein Stabgeflechtsband zum
Weitertransport in die Fettwanne. Die eingezo-
genen Tücher werden unterhalb des Aufgabe-
bandes gesammelt. Durch die Übergabe der
Teiglinge auf das Stabgeflechtsband wird das
Einbringen von Mehl in die Fettwanne stark
verringert und die Verwendbarkeit des einge-
setzten Backfettes verlängert. Die kombinierte
Tuchaufgabe wird für alle Anlagengrößen
angeboten.
Eine Sonderausführung ist die geteilte Tuchaufgabe.
Diese ist empfehlenswert bei großen Anlagen. Die
Beschickung erfolgt bei dieser Ausführung durch
jeweils zwei Aufgabebleche.
Ältere Anlagen mit einer Tuchaufgabe ohne Zwischen-
band können jederzeit nachgerüstet werden.
Mit dem höhenverstellbaren Einlaufband besteht die
Möglichkeit, die Gebäcke in die Fettwanne einzu-
schwimmen oder einzukippen.
Dressiergerät

Kopfmaschine zum Formen von Spritzgebäck.
Der Formkopf des Dressiergerätes bewegt sich
im Takt der Fettbackanlagen und belegt 6, 8
oder 10 Stück pro Reihe mit Spritzkuchen. Die
Beschickung des Massetrichters des Dressier-
gerätes erfolgt manuell. Je nach Fettback-
anlage werden die Stößel in verschiedenen
Größen geliefert. Das Dressiergerät ist als
Aufsatzgerät ausgeführt und kann für die
Reinigung oder bei der Herstellung anderer
Gebäcke abgenommen werden.
Die Stößel und das Gestell des Dressier-
geräts sind aus Edelstahl gefertigt. Der
Trichter besteht aus Aluminium.
Folgende Stößel sind lieferbar:
Absaughaube

anlage installiert. Die verunreinigte Luft wird
mittels Gebläse durch ein Flammschutzfilter-
system gesaugt und somit mechanisch
gereinigt.
Zum Lieferumfang gehört:
Das Gestell für die Haubenaufhängung kann
zusätzlich geliefert werden.
Auf Wunsch kann die Absaughaube mit einer
Löschanlage ausgerüstet werden. Als Lösch-
mittel kommt Schaum zum Einsatz.
Eine Nachrüstung bestehender Anlagen mit einer
Absaughaube und einer Löschanlage ist jederzeit
möglich.
Befüllung

Die Impfstationen dienen zum Befüllen der
Gebäckstücke mit Marmelade, Schokolade
und vielem mehr. Sie sind direkt hinter der
Fettbackanlagen angeordnet, somit ist eine
gute Zugänglichkeit und Reinigung gewähr-
leistet. Die Gebäckstücke können im Trögel
der Fettbackanlage mit der außenliegenden
Impfstation oder auf Bändern mit der separat
stehenden Impfstation beimpft werden. Die
Anzahl der Fülleinheiten mit den Impfnadeln
ist abhängig von der Anlagengröße und den
Produktanforderungen.
Durch eine optoelektronische Überwachung
jeder Impfeinheit wird garantiert, dass die
Befüllung nur ausgelöst wird, wenn sich ein
Gebäckstück vor oder unter der Impfnadel
befindet.
Folgende weitere Aggregate werden zur
Impfstation angeboten:
ähnlichem Impfgut
Die Pumpstation ist ein Zusatzaggregat und
gewährleistet ein kontinuierliches Bereitstellen
des Impfmediums an die Impfstation. Ein
kundenseitig mit Druckluft beaufschlagter
Lieferanten-Container wird an die Pumpstation
angeschlossen. Eine Pumpe fördert das Impf-
medium in den Druckbehälter. Mittels Druckluft
wird das Impfmedium anschließend zur Impf-
station gefördert.
Bezuckerungsanlage

Die Anlage ist zum Bestreuen der fritierten
Produkte mit Puderzucker bestens geeignet.
Die Gebäcke durchlaufen die Anlage auf
einem horizontalen Transportband.
Von oben wird über ein Noppenband und eine
Bürste der Puderzucker auf die Produkte ge-
streut. Die Menge des Zuckers ist einstellbar.
Die Anlage zum Bestreuen der Gebäcke mit
Kristallzucker wird unmittelbar hinter dem Fritier-
und Beimpfungsprozess aufgestellt. Die Produkte
gelangen über ein Transportband unter den Zucker-
streuer, wo eine dosierte Menge Zucker auf die
Gebäcke gesiebt wird. Der auf der Oberfläche der
Gebäcke anhaftende überschüssige Kristallzucker
wird bei der Übergabe zum nächsten Transportband
abgeschüttet. Dabei wird auch die Unterseite noch
mit Zucker benetzt.
Die Menge des Zuckers ist einstellbar. Der über-
schüssige Zucker wird durch ein Netzband gesiebt
und mit einem Becher-Förderer produktschonend
in einen Vorratsbehälter oberhalb des Zucker-
streuers zurücktransportiert.
Kühlstrecke

die Gebäcke auf Raumtemperatur abgekühlt,
damit der Prozess der anschließenden Frostung
energetisch optimiert werden kann.
Für den Kühlprozess werden verschiedene Ver-
fahren angewendet. Um die Lagegenauigkeit
der Gebäckstücke nach dem Kühlen für weitere
Veredlungsschritte zu gewährleisten, kommt ein
Paternostersystem zum Einsatz.
Der Kühlpaternoster ist in geschweißter Kasten-
profilbauweise ausgeführt und besteht aus
modular zusammensetzbaren Einzelsegmenten.
Die Gebäckstücke werden in Trögeln über Ketten-
stränge transportiert. Der Antrieb der Kettenstränge
geschieht mittels mehreren miteinander synchron-
isierten Getriebemotoren. Der Kühleffekt passiert
dabei über einen Wärmeaustausch mit der Um-
gebungsluft.
Die Durchlaufzeit der Gebäcke in Verbindung mit
der Raumklimatisierung steuert dabei den Kühl-
effekt und damit die Temperatur. Die Trögel
der Kühlstrecke werden nach Produktionsende
bzw. in der Reinigungspause durch eine im
System integrierte Waschstation gereinigt.
Über spezielle, den Gebäcken angepasste
Eingabeabzugs- und Ausgabeelemente wird
garantiert, dass diese im Trögel genau
platziert bzw. nach dem Kühlprozess in Längs-
und Quer-lage geordnet auf die nachfolgenden
Transportbänder zu den weiteren Verfahrens-
schritten übergeben werden.
Fettlagerung und Filtrierung

einem Spaltfilter 200µm mit manueller Ab-
reinigung, Edelstahlrohrleitung NW 25, Pumpen
mit Druckschalter und einem Öllagertank. Nach
Produktionsende wird das Öl in den Lagertank
gefördert und gleichzeitig durch den Spaltfilter
von Schwebeteilen gereinigt. Die entleerte Fett-
backanlage kann anschließend problemlos
gereinigt werden. Vor einem erneuten Pro-
duktionsstart wird das flüssige Fett vom Lager-
tank in den Automaten gepumpt. Durch die
Vorwärmung des Öles im elektrisch beheizten
Lagertank verkürzt sich die Aufheizzeit der
Fettbackanlage.
Um die Reinigung des Lagertankes zu er-
leichtern, werden die Behälter in der neuesten
Ausführung mit einer elektrischen Begleitheizung
ausgerüstet. Es sind keine Einbauten mehr im
Tank vorhanden. Die Füllstandskontrolle mit
einem Schwimmerschalter wurde durch eine
Wägezelle ersetzt und arbeitet zuverlässig.
Die Fettlagerung und Filtrierung kann bei be-
stehenden Anlagen problemlos nachgerüstet
werden. Entsprechend der Anlagengröße wird
der Lagertank mit verschiedenen Fassungen
angeboten.
Anlagensteuerung

grammierbaren Steuerungen ausgerüstet.
Die Auswahl der Typen erfolgt auf
Kundenwunsch.
Bedienerpanels garantieren eine speziell
auf die gebaute Anlagentechnik zuge-
schnittene Rezeptführung und eine einfache
logische Anlagenbedienung.
Um Fehlbedienungen auszuschließen, kann
ein Passwortschutz aktiviert werden. Über
Funktionstasten und eine logische Text-
anzeige werden Fehler erkannt, Anlagen-
zustände z.B. Temperaturen angezeigt
und Parameter geändert.
Spätere Anlagenerweiterungen lassen sich
durch Einspielen neuer Software leicht
realisieren. Auf Wunsch kann die Steuerung
mit einem Modem ausgerüstet werden und
bietet somit die Möglichkeit einer Fernwartung
und Fehlerdiagnose per Telefon.
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